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Es ist keine Frage: Toronto ist eine moderne Großstadt nach amerikanischem Muster. Kanadas Wirtschaft braucht solche Metropolen; und dass es hier eine Reihe verglaster, futuristischer Einkaufszentren gibt, ist aus dem festen kanadischen Willen geboren, den harten Wintern mit technischer Finesse zu trotzen. Dennoch geht das Leben hier einen Gang langsamer als in Chicago oder New York. Die Straßenschluchten wirken einen Deut freundlicher, die Menschen darin ebenso. Kleine Häuserreihen, bunt gestrichen und mit den unvermeidbaren Feuerleitern ausgestattet, wirken zwischen den Wolkenkratzern nicht so deplatziert wie in anderen Großstädten. Toronto, die freundliche Stadt. „New York ohne
Fehler“, so betitelte eine amerikanische Zeitung die Metropole, die Montreal auf Platz zwei verwiesen hat.
Toronto kann nur in eine Richtung wachsen, denn seine Südgrenze bildet das Ufer des Ontario-Sees. T-förmig führt darauf Torontos wichtigste Straße zu: Die Yonge Street. Sie gilt als die längste Straße der Welt, führt sie doch über tausend Kilometer nach Norden in die einsamen Wälder und Tundren Kanadas. Auf ihren ersten vier Kilometern jedoch ist sie äußerst lebendig.
Was und wo?
Toronto kann man zu Fuß erlaufen, wenn man will. Die am Seeufer beginnende Yonge Street ist ein guter Einstieg. Die große Runde dauert zwar
Typisch Amerika: Wolkenkratzer und glänzende Trucks
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