Gol lohnt einen Zwischenstopp. Und obgleich eigentlich die Stabkirche, deren zackiger Dachfirst schon über die
Baumwipfel lugt und böse Geister abzuschrecken sucht, der Grund war, raubt der Supermarkt eine weitere halbe Stunde. Zu verführerisch ist der Gang durch die Regale, in denen dicker Blaubeersaft in Tüten, Multebeerenmarmelade, Elchschinken und Rentiersalami, ungekannte Brotsorten, karamellisierter Käse und grüne Marzipanröllchen warten.
Ungezählte Produkte gibt es hier in Tuben – von Nutella bis Kaviar. Schließlich wird doch nur Reiseproviant eingekauft, und die Aufmerksamkeit gehört der Stabkirche. Besucher sind willkommen, böse Geister nicht – und die sind entweder so dick oder so ungeschickt, dass sie die schmale Scharte des Einganges nicht zu passieren wissen. So will es die Sage.
Im Original stammt der hölzerne Bau aus dem Jahr 1250, doch nach ihrem Verfall fast das ganze 20. Jahrhundert