Die ASTOR ist nach mehrmonatiger Werftzeit Ende Mai Presse- und Reisebüro-Mitarbeitern vorgestellt worden und ging am 1. Juni pünktlich auf ihre „Jungfernreise“. Ziel des Werftaufenthaltes war eine gründliche Instandsetzung des 23 Jahre alten Schiffes, „ohne jedoch den Charakter des beliebten Schiffes zu verändern“, wie Transocean in Bremen betont. Es wurden zusätzliche Suiten mit Verglasung bis zum Boden eingebaut, an anderer Stelle Kabinen zu Suiten zusammengefasst und die übrigen Gemächer mit neuen Deko-Stoffen und Flachbildschirmen ausgestattet. Der Übersee-Club erfuhr einen Total-Umbau. Obwohl durch die vorangegangene Insolvenz von Transocean Tours das Schiff schon seit Ende 2009 außer Dienst war, wurde der Werftaufenthalt zum Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Zeit. Einige der Suiten konnten erst auf der Jungfernreise fertig gestellt werden.
programm ein, um den Passagieren einen Einblick in die Nachhaltigkeit des Umganges mit der Umwelt zu ermöglichen. Bei der Politur von Unternehmens- und Passagier-Gewissen soll eine Präsentation unter dem Motto "Oceans Ahead" in das Bordaktivitäten-Programm "Celebrity Life" einfließen. Seit 1996 hat das Unternehmen rund elf Millionen Dollar in maritimen Umweltschutz und neuartige Technologien investiert.
Nach einer Schleppfahrt zur Hamburger Werft Blohm & Voss wurden dort die notwendigen Reparaturarbeiten durchgeführt und auch der turnusmäßige, für den Herbst anstehende Aufenthalt im Dock vorgezogen. Nach 30 Tagen Werftzeit ist die DEUTSCHLAND nun wieder fit. Die Reederinnen Gisa und Hedda Deilmann zeigten sich erfreut und dankbar, dass die Werft ihnen kurzfristig weiterhelfen konnte. Allen Unkenrufen über die Liquidität der Reederei wurden die Werftkosten beglichen, wobei der Brandschaden von der Versicherung gedeckt ist.
Die Reparaturarbeiten auf dem ZDF-Traumschiff DEUTSCHLAND wurden fristgerecht beendet und das Schiff an die Reederei zurückgegeben. Am 3. Juli nahm die DEUTSCHLAND Kurs auf Island und Grönland. Über einen Monat zuvor war in einem norwegischen Hafen ein Brand im Maschinenraum ausgebrochen, der erst nach Stunden gelöscht werden konnte. Gleichwohl wurden „nur“ die Hilfsdiesel beschädigt.
Celebrity Cruises bezieht auf den Schiffen der Solstice-Klasse künftig den Umwelt-Offizier in das Unterhaltungs-