Sie ist der schwimmende Beweis dafür, dass sich eine Erfolgsstory über viele Jahrzehnte erstrecken kann. Im reifen Schiffsalter von Mitte vierzig ist MS »Statendam« die „Grand Dame“ auf dem Rhein. Kaum ein anderes Flusskreuzfahrtschiff ist ähnlich charismatisch wie die 1966 als »France« für die KD gebaute Flusslady. Shiplover kommen beim Anblick des gepflegten maritimen Klassikers ins Schwärmen: Ihr eleganter hoher Bug, ein klassischer Schornstein und das immer lupenreine Farbkleid sorgen für einen
beeindruckenden optischen Auftritt. Hinzu kommen innere Werte, welche die »Statendam« einzigartig machen. Der niederländische Reeder Willem A. Hendriksen hat über die Jahre sehr viel Geld und Herzblut in seinen maritimen Schatz gesteckt. Investitionen, die sich auszahlen: Das Flusskreuzfahrtschiff erfreut sich bei niederländischen und deutschen Passagieren größter Beliebtheit und ist fast immer ausgebucht.
Die Liebe steckt im Detail. Das einprägsame Schiffslogo, ein bekrönter »Statendam«-Schriftzug, ist vielerorts präsent. Ölgemälde und maritime Accessoires sorgen für ein klassisch-elegantes Schiffsambiente. Für die Crew sind je nach Anlass und Einsatz zahlreiche unterschiedliche Uniformen vorgesehen. Das vom Hotelmanager verfasste „Manual“ (befindet sich in jeder Kabine) lässt wirklich keine Frage zum Schiff und Bordleben offen. „Last but not least“ sind auf der »Statendam« die Bierdeckel nicht aus Pappe, sondern
aus Stoff gearbeitet. Der große Erfahrungsschatz, den Reeder und Hotelmanager in der Hotellerie bzw. Gastronomie gesammelt haben, ist dem Produkt »Statendam« deutlich anzumerken.
Hotelmanager Frans Kouwenhoven lebt für „sein“ Schiff. Der temperamentvolle Niederländer hat u.a. Hotels in Russland und Griechenland geleitet und ist rund um die Uhr für seine Gäste ansprechbar. Schönster Gesellschaftsraum an Bord ist zweifellos die separate, aber dennoch mit der Lounge verbundene Schiffsbar. Diese gilt zu Recht als eine der schönsten auf dem Rhein. 54 Gäste finden auf schwarzen Polstermöbeln und roten Ledersesseln Platz. Das Geschehen auf der Tanzfläche in der angrenzenden Lounge lässt sich dank Kameratechnik bequem vom Barhocker aus beobachten. Bei der schon erwähnten Detailverliebtheit der Verantwortlichen überrascht es nicht, dass der große, moderne Flachbildschirm