Bereits Ende April 2012 sollen die ersten Passagiere an der Reling des zehnten Schiffes der erfolgreichen Arosa-Flotte stehen. Pünktlich senkte sich am 4. November das erste, 30 Tonnen schwere Segment auf den symbolischen Kiellegungscent. Als Patin der feierlichen Zeremonie vertrat die Auszubildende Stefanie Köpke das Team der Reederei, die sich mit dieser Geste bei ihren Mitarbeitern bedanken wollte.
Die 135 Meter lange und 11,4 Meter breite »A-Rosa Silva« wurde für die Fahrt auf dem Rhein sowie dem Rhein-Main-Donau-Kanal optimiert und ist deswegen schlanker als ihre Schwestern. Für die Talfahrt lassen sich
Übereinstimmend betonten sowohl Manfred Müller-Fahrenholz (Geschäftsführer der Neptunwerft) und Lars M. Clasen (Miteigentümer der Reederei) die in zehn Jahren gewachsene Freundschaft zwischen
Die zur Papenburger Meyer-Werft gehörende Neptunwerft musste die 1995 von der EU verhängten Baubeschränkungen für Seeschiffe irgendwie überstehen und baute so die
zwei der vier 332 kW leistenden Diesel abschalten und die Brücke hydraulisch absenken. Den maximal 178 Passagieren in 89 Kabinen steht neben dem großen Sonnendeck mit Shuffleboard und Putting Green auch wieder der für A-Rosa- Schiffe typische große SPA-Bereich zur Verfügung.
die beiden Schiffe »A’rosa Bella« und »A’rosa Donna«, nur eine Übergangslösung zu sein.
Auftraggeber und Werft. Als die Deutsche Seereederei in Rostock und die britische P&O als Mutterkonzern noch gemeinsam das Produkt A-Rosa (das damals noch A’rosa hieß) entwickelten, schien der erste Auftrag,
beiden ersten, überaus erfolgreichen Flusskreuzfahrer. Dass sich daraus Europas erfolgreichste Spezial-Werft entwickeln würde, ahnte niemand. Heute gehören alle namhaften Flusskreuzfahrt- Reedereien zu den Kunden. Wie am Fließband fertigen Mitarbeiter die flachgehenden Schiffe, angepasst an die jeweiligen Fahrtgebiete Donau, Rhone, Elbe und Po sowie die europäischen Kanäle. Ein Ende ist nicht abzusehen: Der Vertrag für das nächste Schiff, die »A-Rosa Flora«, ist bereits unterschrieben.