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Irene ist eine weitgereiste Lady, knapp über 60, weltgewandt, kreativ und stilvoll. Immer, wenn sie in ihrer Blankeneser Wohnung das durchdringende Typhon eines Kreuzfahrtschiffes hört, hält sie inne, ein leichtes Fernweh kommt in ihr auf. Sie lauscht, ist fasziniert und träumt von fernen Gestaden. Dass sie trotz ihrer Liebe zu allen sieben Weltmeeren noch nie eine Kreuzfahrt gemacht hat, ist wahrscheinlich familiär bedingt. Ein naher Verwandter fuhr als Kapitän große Containerschiffe rund um den Globus und sprach ein wenig abwertend über seine „Operettenkapitänskollegen auf den Vergnügungsdampfern zur See“.
Auch Irenes Ehemann hat einige Jahre
Seemannserfahrung und liebt als begeisterter Wassersportler das ungezwungene Leben an Bord von Privatschiffen. Niemals würde er sich in das strenge, zeitlich reglementierte Reisekorsett eines Kreuzfahrtschiffes pressen lassen. Er liebt das ungezwungene Vagabundieren in stillen Buchten. Genießt „seine Inseln“, aber erst dann, wenn die Megaliner Tausende „Paxe“ wie Ameisen eingesammelt haben und auf zur nächsten Destination hinter dem Horizont entschwunden sind.
Angeregt von zwei Freundinnen, die es zusammen auf mehr als 100 Kreuzfahrten und über 1.200 Nächte an Bord bringen, wird Irene auf Phoenix Reisen aufmerksam. Der Bonner
Reiseveranstalter sei ein Garant für gepflegtes Reisen mit hervorragendem Service und einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Drei Hochseeschiffe stehen zur Auswahl: MS »Amadea« (29.000 BRZ , maximal 600 Passagiere, Firstclass-Standard), MS »Albatros« (28.000 BRZ, 830 Passagiere, Mittelklasse-Standard) und seit Mai 2011 MS »Artania« (44.500 BRZ, maximal 1.200 Passagiere, Vier-Sterne-Komfort). Dass ihre Wahl auf die »Artania« fällt, liegt mehr an der Route als am Schiff. Die „Sonnigen Impressionen zwischen Adria und Zypern“ versprechen viele kulturelle Höhepunkte und angenehme Herbsttemperaturen. Zudem ist die einstündige Fluganreise nach Venedig recht kurz.
Irene gönnt sich eine der 20m² großen, neuen Balkonkabinen auf dem Oriondeck. 96 Balkone wurden beim einmonatigen Lloyd-Werftaufenthalt in Bremerhaven im April angebaut. Der gesamte Umbau verschlang nicht wie geplant 21, sondern stolze 28 Millionen Euro, weiß Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka zu berichten. Als »Royal Princess« wurde sie 1984 für den britischen Markt gebaut und von Lady Di getauft. Das „königliche Blut“ ist kaum noch zu spüren, dafür aber die fröhlich-kompetente Phoenix-Philosophie mit einem Rundum-Wohlfühlprogramm. Die Passagiere haben viel Platz an Deck und in den öffentlichen Räumen. Es gibt ausreichend Liegen, Lounges und Bars. Die Nebenkosten sind moderat, auch der Tischwein ist in allen drei Restaurants
Willkommen an Bord!
Die Gangway zur ersten Kreuzfahrt
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